Fünf Am Freitag

image

. Spieleabend mit den Freunden. Ein paar Stunden lang einfach die Seele baumeln lassen. Hach. ♥

. Kilometer weit laufen, um die innere Unruhe loszuwerden. Funktioniert zum Glück.

. Geld ausgegeben für Spiele und Tee. Und Verbinde-Die-Punkte-Bücher. Und zwei Bücher aus dem Bücherschrank genommen.

. Hat jemand noch Spiele-Empfehlungen? Überlege ja, mir noch Takenoko zu holen.

. Heute morgen habe ich auf meine Teebestellung gewartet. Stattdessen kam der Gewinn (Bild siehe oben) vom Gewinnspiel von 2kindchaos. Hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet. Ich freue mich sehr, denn Reis geht immer und je einen zweiten Kochlöffel und Pfannenwender kann ich sehr gut gebrauchen! Freue mich schon, die Zutaten auszuprobieren. Noch einmal vielen Dank an Frida!

Advertisements

Ich könnte..

… euch jetzt davon erzählen, wie es ist, wenn man nach sechs Monaten „dran gewöhnen“ nach Hause kommt und es ist immer noch komisch.
Oder wie es ist, wenn man am Geburtstag des Vaters den Kater einschläfern lassen muss.
Wie es ist, wenn man dann noch im Dunkeln ein Grab schaufelt und die Tante die Taschenlampe hält.
Wie es ist, wenn man so ausgebrannt ist, dass man sich fragt, wie man die sechs Monate MA ohne Zwangseinweisung überstehen soll.
Wie es ist, wenn man sich nicht mehr dran erinnern kann, wann man zuletzt keinen Wecker gestellt hatte und dann vorgejammert bekommt: „Aber ich brauche doch meine Freizeit!
Wie es ist, wenn man sich in seinem Körper so unwohl fühlt, wie lange nicht mehr, sich aber kaum dazu aufraffen kann, was zu ändern.

Stattdessen…
Stattdessen erzähle ich euch lieber, wie schön es ist, mit Freunden zusammen zu sitzen und zu lachen. Wie Samstag, auf T.s Geburtstagsfeier.
Wie schön es ist, am Valentinstag vom Freund bekocht zu werden, nur um danach Filme zu gucken.
Wie schön es ist, den Briefkasten zu öffnen und nicht nur Werbung zu finden. (Hätte noch Zeit für nen weiteren Brieffreund, hat jemand Interesse?)
Oder wie ich mich über Kleinigkeiten wie ein Kind freuen kann. (Wir waren zur Eröffnung der Wehrhahn-Linie.)
Wie schön es ist, wenn man sich mit Freunden trifft. Auf einen Kaffee. Oder um ins Kino zu gehen.
Wie schön es ist, ein Essen kochen zu können, auf das man sich schon lange freut.

Dinge brauchen Zeit. Das weiß ich. Vermutlich wird es noch lange dauern, bis ich mich in hellen Klamotten wieder wohl fühle. Und wenn ich die MA abgegeben habe, werde ich bestimmt erst mal für drei Monate irgendwo in die Sonne reisen. (Wenn ich im Lotto gewinne.)
Aber alles in allem könnte es schlimmer sein. Auch wenn die nächsten Monate trotzdem stressig werden.

Snack-Probleme

Als ich in Amerika gelebt habe, war in der Nähe des Wohnheims ein Supermarkt. Da wir uns selber verpflegen mussten, war ich dort regelmäßig Gast und habe mich die 500 Meter regelmäßig zu Tode geschleppt (ich sage nur: Wassermelone plus eine 3,7 Liter Wasserflasche plus regulärer Einkauf im kalifornischen Juli).
Ein neues Land, neue Erfahrungen (room mate im amerikanischen Sinne) und ich hatte mir vor dem Abflug vorgenommen, auch neue Dinge beim Essen auszuprobieren. So habe ich Clam Chowder probiert und meinen ersten grünen Salat gegessen. (Aus diversen Gründen.)
Und ich habe eine große Liebe kennen gelernt. Also, neben Reese’s Peanut Butter Cups. Und Peanut Butter m&m’s. Und Äpfeln mit Karamell. Und Staudensellerie mit Erdnussbutter. Ähm, ich schweife ab. Meine große Liebe: Corn Nuts. (So heißt eine Marke tatsächlich.) Was eigentlich nichts anderes ist, als gerösteter bzw. fritierter Mais. Ich nahm mir eine Tüte mit nach Hause und wusste, dass es zu wenig war. Aber ich hatte schon gut $150 in Porto ausgegeben und Übergepäck und würde noch einen Zwischenstopp bei entfernter Verwandtschaft machen.

Dann war ich mit T. im März 2012 auf Teneriffa. Und zu meiner großen Freude hatte unser Hotel einen Snack-Automaten in der Lobby – mit geröstetem Mais. Was dazu führte, dass ich mir fast täglich für unsere abendlichen Lese-Sessions eine Tüte gekauft habe. Und dann, kurz vor Abflug, habe ich einen Supermarkt entdeckt, der die Dinger in 250g-Tüten verkauft hat. T. hat ziemlich gegrinst, als ich vier Stück davon verzweifelt in meinen Rucksack gequetscht habe.
Und wieder nicht genug.
Weiterlesen

Arme wie Wackelpudding

Die letzte Woche habe ich die Diät ganz schön schleifen lassen. Irgendwie habe ich jeden Tag gesagt: „Ja, ja, morgen wieder.“ Und plötzlich war ne Woche rum. Ups.
Das Ergebnis (auch von exzessivem Grillen und leckerem Essen, das mir C. gekocht hat): 1,5kg wieder drauf. Doppel ups.

F. und ich waren letzte Woche zwar endlich mal wieder schwimmen, aber ich bin total raus. Das habe ich in den Beinen gemerkt. Und wir waren beide nach kurzer Zeit kaputt. Aber man muss ja irgendwie wieder einsteigen.
Heute haben wir das ganze wiederholt und immerhin 20 Bahnen geschafft, also 500m. Ja, ich weiß, nicht wahnsinnig viel, aber es ist besser als nichts und wir können uns noch steigern. 😉
Und dann haben T. und ich noch vor ihrem Urlaub eine Art „Deal“ gemacht. Vor gefühlten Jahren (was bestimmt auch so ist) waren wir zusammen im Fitness-Studio. Was mehr oder weniger regelmäßig geklappt hat. *husthust* Ich hatte von „30 Day Shred“ gehört und T. gefragt, ob sie mit von der Partie wäre – ja, allerdings erst nach ihrem Urlaub.
Heute haben wir dann angefangen und es sind nur 25-30 Minuten, aber haut ganz schön rein. Meine Arme fühlen sich an wie Wackelpudding und ich bin echt auf morgen gespannt, da steht nämlich eine weitere Einheit an. Es sind ja 3 Einheiten, die man je 10 Tage lang macht und wie T. so schön sagte: „Pausen müssen vorher angemeldet und genehmigt werden.“ 😉

Als Belohnung gibt es dann gleich einen schönen Salat mit Thunfisch und Sprossen. Yum!

Sommerflaute?

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass in letzter Zeit nichts passiert ist. Dabei stimmt das gar nicht. Okay, außer vielleicht Montag. Da habe ich nämlich hauptsächlich für Spanisch gelernt.
Dienstag war dann der Spanisch-Test. Bin gespannt. Note können wir übernächste Woche per Mail erfragen, da unsere Dozentin ja bis August in Spanien ist. Außerdem hatten wir das letzte Seminar bei der Horror-Dozentin, die sich echt was geleistet hat. Nach der Uni bin ich dann mit dem Bus zu C gefahren, der aktuell bei seinen Eltern ist. Ich sollte mir für Busfahrten so Spucktüten für Schwangere kaufen, so halsbrecherisch, wie die Busfahrer hier fahren. Abends gab es Fisch und eine sehr leckere Gemüse-Kartoffel-Pfanne.
Mittwoch habe ich eine Freundin getroffen und bin mit ihr Mittagessen gegangen. Nachmittags war ich dann endlich mal wieder mit F schwimmen. Ich bin voll raus! Hoffentlich klappt das die nächsten Wochen wieder besser, auch wenn T. und ich uns zusätzlich noch am SHRED-Programm versuchen wollen.
Gestern war ich erst bei NKD und habe versucht, einen hübschen roten Tankini zu bekommen – aber das Höschen dazu war natürlich nicht mehr in meiner Größe da. Auch nicht in den drei NKDs, die es bei meinen Eltern in der Nähe gibt. Meh. Nachdem ich dann noch bei Kaufland war, habe ich mich mit T getroffen. Mal wieder viel zu kurz ( 😉 ), aber trotzdem schön. Gestern Abend habe ich dann noch die zwei kleinen selbat gezogenen Pflänzchen umgetopft, den Salbei von allem abgestorbenen Zeug befreit und den Basilikum ausgesät. Dazu kommen bald noch Löwenmäulchen, Schoko-Blumen und Kornblumen. Und hoffentlich noch die Minze, von der ich bald einen Ableger bekommen kann.
Heute Abend gibt es ein Picknick und morgen wird bei C gegrillt. :3

Also irgendwie sieht es nach Sommerflaute aus, aber trotzdem unternehme ich genug.

Diese Woche…

Gesehen – Viel zu viel Fußball, ich glaube, daran kommt man eh kaum vorbei
Gelesen – Kiera Cass: The Elite; Brad Fraser: Snake in Fridge; Rita Mae Brown & Sneaky Pie Brown: Wish You Were Here (angefangen)
Gehört – Spielmannszug-Musik
Getan – Auf der Abschiedsfeier meines Vaters gewesen, mit P. gekocht, mit T. einen schönen Nachmittag verbracht
Gegessen – Bratwürstchen, einen Keks bei Starbucks
Getrunken – Wasser (ja, auch bei Starbucks), Kaffee, der probeweise mit Stevia gesüßt wurde.
Gedacht – Immer noch zu viel
Gefreut – Über einen schönen Abend mit P. und einen schönen Nachmittag mit T.
Gelacht – Als Papas Kollegen den Strandkorb auf die Bühne geschoben haben.
Geärgert – Über mich, weil ich Waschpulver vergessen hatte zu kaufen und extra noch mal los musste.
Gekauft – Waschpulver, „The Silkworm“ von Robert Galbraith/J.K. Rowling, neuen Kaffee bei Nespresso
Geklickt – Book Depository, die Webseite der Sendung mit der Maus.

Pfingsten ahead!

Sonntag ist Pfingsten.
Also volles Programm:
Freitag:
– habe ich bis zwei Uni.
– fahre ich um Viertel nach drei zu meinen Eltern.
– gehe ich mit meiner Mutter einkaufen.
Samstag:
– stehe ich den ganzen Tag in der Küche und backe zwei Sorten Muffins und Cinnamon Buns.
– verbringe ich den elternfreien Abend wahrscheinlich auch in der Küche.
Sonntag:
– geht es mit der Familie Essen. (Familie sind in dem Fall nur meine Patentante, mein Patenonkel mit Frau, eine meiner Tanten mit Mann und meine Eltern.)
– fahre ich dann zeitig wieder zurück, weil die liebe T. abends zur Einweihungsparty eingeladen hat.
Montag:
– habe ich frei und lasse mich höchstens zu einem Eis bei meiner Lieblingseisdiele überreden.

Klingt jetzt nach viel Stress, aber ich freue mich schon drauf. Ich backe gerne, kann es aber in meiner Wohnung nicht machen, weil ich keinen ordentlichen Backofen habe. Nur so eine Mikrowellen-Backofen-Kombi, der ich in punkto backen nicht vertraue. (Bedauert C. sehr, denn so kommt er nur selten in den Genuss meiner BBQ-Meatballs. Die ich auch mal wieder machen könnte…)
Und das Restaurant, wo wir am Sonntag sein werden, ist super. Mit etwas Glück, teilen Papa und ich uns wieder die Steak-Platte. MJAM!

So, ich mache mich dann mal wieder an die Hausaufgaben für die Uni. Der Mord an Humpty Dumpty muss aufgeklärt werden.

Humpty Dumpty sat on a wall,
Humpty Dumpty had a great fall.
All the king’s horses and all the king’s men
Couldn’t put Humpty together again.