„Der Brief kam nicht an.

Man wollte das Briefgeheimnis wahren.“ (Wolfgang Eschker)

So etwas hatte ich schon, als ich meine BA schrieb.
„Du, ich hab was vergessen, was ich dringend brauche…“ „Ich schick’s dir per Einschreiben.“ Und das Einschreiben wurde zugestellt, kam aber erst zwei Monate später bei mir an.

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Letzte Woche hatte ich Tee bestellt. Er sollte Freitag ankommen. (Stattdessen kam meine Ben’s Beginners Box, auch gut.) Dann Samstag. Dann hieß es plötzlich: „Die Sendung wurde fehlgeleitet und konnte nicht zugestellt werden. Die Sendung wird umadressiert und an den Empfänger weitergeleitet.“ Sonntag hieß es dann plötzlich, dass der voraussichtliche Zustelltermin nicht mehr angezeigt werden könne. Kurz angerufen, Beschwerde eingereicht, heute kam das Paket. Juhu!

Nicht ganz so toll ist, dass ich am 2. Mai etwas bestellt habe. Das Paket wurde am 5. Mai verschickt und sollte zwischen dem 11. und dem 17. Mai ankommen. Und das ist es bis heute nicht, obwohl ich es wirklich, wirklich brauche. Da sind nämlich zwei Bücher für meine Master Arbeit drin, ohne die ich nicht weiter komme.
Ich habe jetzt den Verkäufer kontaktiert, eine Sendungsnummer hat das Paket ja natürlich nicht. Wäre auch zu schön.
Vielleicht habe ich Glück und sie kommen diese Woche noch an. Dann kann ich dem Verkäufer sagen, dass sich das Alles erledigt hat.

Drückt mir die Daumen.

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Fünf am Freitag

. Es geht nichts über Lippenpflege. (Favoriten: Honey Trap von Lush, die Brustwarzensalbe von der dm Eigenmarke (hilft bei richtigen Extremfällen!), die Labello Lip Butter in CoconutVanilla & Macadamia oder Cocoa, oder ganz schlicht: Vaseline.)

. Die anscheinend beste Zeit um traurig zu werden ist gegen halb eins, wenn ich schlafen will.

. Mein uralter Scanner macht es viel einfacher, Dinge für die Master-Arbeit zu scannen. Man muss nicht blöd in der Uni vor nem Drucker rum stehen. Leider ist die Ablenkungsgefahr zuhause auch viel größer.

. Es sind die kleinen Dinge im Leben. Zum Beispiel, wenn jemand beschissen (und zwar voll auf dem Bürgersteig) parken will und dann eine Politesse vorbei kommt. „Wir wollten nur wenden.“ Das glaubt euch nicht mal eure Oma, denn Der Block, wo ihr parken wolltet, hat nicht mal nen Umfang von 500m und es war eine Einbahnstraße, ihr Helden.

. Wenn es kalt ist und man über 20 Minuten zu früh am Bahnhof ist und man warten muss, ist das schon irgendwie scheiße.

Serienjunkie … ohne Zeit.

Okay, ich versuche es mal wieder. Die Sache mit dem täglichen Bloggen. Auch, wenn ich mal wieder befürchte, nichts zum Schreiben zu haben. 😉
Oder keine Zeit.
Was eigentlich das totale Gegenteil von dem ist, was man von Studenten erwartet. „Du hast ja nur sechs Kurse pro Woche, da hast du ja ganz viel Zeit!“ Ja, aber sechs Kurse heißen dann auch sechs Mal Hausaufgaben: Also im Schnitt ein bis zwei Bücher pro Woche und diverse theoretische Texte lesen, zwei bis vier A4-Seiten übersetzen, Aufgaben für den Sprachkurs bearbeiten. Und nebenbei, zumindest in meinem Stadium, noch wegen der Master-Arbeit überlegen und recherchieren.

Wie das jetzt mit dem Serienjunkie zusammenhängt? Ich liebe Serien! Okay, ich gucke nicht alles, was mir vor die Augen kommt – sorry, Leute, Sherlock ist noch immer meh und Downton Abbey hat es auch nicht auf meine continue-watching-Liste geschafft – aber ich habe einige Serien, die ich sehr gerne gucke. Oder geguckt habe. Zum Beispiel: Castle, NCIS: Los Angeles, Hawaii Five-0, The Big Bang Theory, Glee, Numb3rs, Criminal Minds, The Black List, White Collar. Und da fehlen bestimmt noch einige.
Aber irgendwie schaffe ich es, zu Beginn des Semesters noch die Serien zu verfolgen, aber spätestens zu Weihnachten bin ich dann raus.
Ich sollte mir wirklich einen Abend pro Woche vornehmen, an dem ich Serien gucke. Zumindest einen Teil. Jetzt habe ich nämlich auch noch eine neue Serie angefangen, mit der ich meine Spanisch-Kenntnisse verbessern will.

Nun ja, mal sehen, wie mein Vorhaben enden wird. 😉

Weiß!

Ich schiebe gerade die Spanisch-Hausaufgaben vor mir her. Eigentlich muss ich sie machen, für morgen, und auch, weil ich sie als Vorbereitung für den Test sehen sollte – der ja schon nächste Woche ist. Aber ich kann mich nicht aufraffen. Immer wieder Übungen zum Imperativ, Werbeslogans ausdenken und Sätze schreiben.
Juhu…

An den langen Kampf des Wasserschadens erinnert ihr euch?
Heute war der Maler zum letzten Mal da. Sprich: Die neue Tapete klebt und ist auch gestrichen. Ordentlich ist zwar was anderes (ich sage nur: chinesischer Faltenhund) und man sieht die Nähte zwischen den einzelnen Bahnen, aber das ist mir im Endeffekt egal. Ich habe vor, in ungefähr einem Jahr hier auszuziehen und bis dahin stehen mein Bett und der Schreibtisch vor der Wand.

Das für mich Wichtigste? Ich sehe nicht mehr die kahle Wand und werde auch nicht mehr an den Wasserschaden erinnert. Okay, schon irgendwie. Denn die jetzt weiße Wand war vorher dunkelrot. Und ich werde sie nicht mehr streichen, denn das müsste ich beim Auszug wieder in weiß umwandeln. Nein, danke.

Nun gut, ich werde dann mal ein paar Sätze für Spanisch schreiben. Muss ja sein. Yay…

Same old, same old

Am Montag Dienstag hat also die Uni wieder angefangen.
Nein, Moment, so ganz stimmt das nicht. Die Vorlesungen und Seminare haben wieder angefangen und das eigentlich auch schon Montag. Da habe ich aber frei, also zählt der nicht. 😉
Ich habe offiziell fünf Kurse für meinen Master-Studiengang belegt. Und einen Sprachkurs, die Fortsetzung meines Spanisch-Sprachkurses aus dem letzten Semester.
Die Kurses sind dieses Jahr ziemlich … nun ja. Die Auswahl ist nicht unbedingt die Beste, sagen wir es so. Gut, unserem Institut kann man da keinen Vorwurf machen. Wir haben drei Dozentinnen, die Übersetzungskurse anbieten. Bei zweien haben wir den Verdacht, dass in ihrem Vertrag ein Kurs pro Semester festgelegt ist. Dafür können die beiden natürlich nichts, das ist uns klar, aber wenn man dann mit 20+ Leuten in einem Kurs sitzt, der mit 10 bis maximal 15 Leuten am meisten Spaß macht und auch am effektivsten ist, ist das nicht wirklich optimal. Außerdem muss man dann die Dinge mitnehmen, die angeboten werden – selbst, wenn sie einem wenig Spaß machen. Aber das Leben ist ja kein Ponyhof, oder so.
Da das „wenig Spaß machen“ leider auf einen der Übersetzungskurse zutrifft (ich muss noch drei machen, wir hatten drei Kurse zur Auswahl), werde ich mir diese Woche noch anschauen, ob ich ihn weiterhin belege. Wenn nicht, nun, dann mache ich noch einen Kurs nächstes Semester, während ich hoffentlich an der Master-Arbeit schreibe.

Und sonst so?
Letzte Woche war ich auf einer Lesung von Jussi Adler-Olsen. Es war herrlich und der Herr ist sehr lustig und sympathisch und, ja, auch gutaussehend. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich viel zu selten auf Lesungen gehe. Also, dafür, dass ich „was mit Literatur“ studiere.
Mein Vater ist im Moment an Bett und Sofa gefesselt. Er ist mit Rückenproblemen zum Arzt gegangen und mit riesigen Hüftproblemen wieder zurück gekommen. (Also, das Hüftproblem war der Auslöser für das Rückenproblem. Nur, damit wir uns richtig verstehen.) Nun ja, scheint so ein Fluch zu sein: Kaum geht man in Rente, geht der Scheiß erst richtig los. Jedenfalls ist er mindestens sechs Wochen ausgeschaltet, wahrscheinlicher sind bis zu zwölf. Davon hat er jetzt vier Wochen hinter sich.
Außerdem macht mir mein Handy das Leben zur Hölle. Ich mag mein Galaxy S2 eigentlich, wäre da nicht das Problem mit dem für-Apps-reservierten-Speicherplatz, der bei mir jetzt nämlich zu 89% belegt ist. Ansich kein Problem, die Apps, die ich drauf hatte, reichten mir eigentlich. Allerdings will mein Handy keine Emails mehr abrufen, sobald der freie Speicher weniger als 10% beträgt. *seufz* Nun ja, Donnerstag wurde ein neues Handy bestellt und Montag kommt es hoffentlich an. Ich denke, ich werde von meinem Leben mit einem sogenannten „Phablet“ (meins hat 5,5 Zoll Bildschirmdiagonale) mal berichten.

Das war’s dann auch erst mal wieder. Passwort für den letzten Beitrag kann natürlich angefragt werden. 🙂 (Am einfachsten per Kommentar, oder auch über Twitter.) Ich werde jetzt weiter Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 2) gucken und granny squares häkeln.

Toodles!