Ein typischer Montag. Oder so.

Mir steckt noch die Zeitumstellung in den Knochen. Ich war um kurz nach acht wach. Nicht toll, aber das selbst gebackene Bananabread zum Frühstück hat es ein klein wenig ausgeglichen. Und weil ich aus „frauentechnischen Gründen“ nicht zum Schwimmen konnte, war es ein perfekter Tag für den Haushalt.
Also Wasser ins Spülbecken eingelassen, Geschirr dazu und los geht’s!
Blöd nur, dass in dem Augenblick meine Nachbarin klopfte. Ob ich auch eine feuchte Wand hätte?
Lange Rede, kurzer Sinn: Wasserschaden. Scheint so, als gäbe es einen Rohrbruch.
Hausverwaltung angerufen, eine gute dreiviertel Stunde später kam der Handwerker und hat sich die Wohnungen von mir und meiner Nachbarin angesehen.
Bald kommen weitere Handwerker, reißen die Tapete runter und ich bekomme eins von diesen tollen Trocknungsgeräten in die Wohnung gestellt. Juhu.

Habe jetzt das Bett von der Wand weggerückt und auch den Schreibtisch und das kleine Rollschränkchen, auf dem mein Drucker steht.
Meine Wohnung sieht jetzt noch kleiner aus. Ich will gar nicht wissen, wie das erst ist, wenn ich das Trocknungs-Ding hier stehen habe. Und das für zwei bis vier Wochen.
Und dass ich jetzt natürlich nicht zum einkaufen gekommen bin und auch nicht dazu, den Papiermüll wegzubringen, muss ich nicht erwähnen, oder? Stattdessen bin ich immer noch mit aufräumen beschäftigt und würde am liebsten heulen. (Siehe: „frauentechnische Gründe“.)

Nun ja. Eigentlich würde ich gerne noch etwas meckern. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das hierher gehört.

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