Familiärer Notfall

Vor zwei oder drei Wochen hat meine Mutter bei unserem Kater einen Knubbel an der Schulter festgestellt.
Zuerst dachten wir an eine Beule, weil er mit der Schulter immer die Katzenklappe aufdrückt. Oder an einen Insektenstich vielleicht inklusive allergischer Reaktion. Aber es ging nicht weg. Also habe ich Mama gebeten, doch bitte zum Tierarzt zu gehen – Impfungen brauchte er eh noch.
Heute war Mama dann da. Habe sie danach angerufen.
Wie befürchtet, es ist wohl ein Tumor. Sagt zumindest die Tierärztin. Und die sollte es ja wissen.
Dann die große Diskussion: Wann wird er operiert? Die TÄ ist noch bis nächste Woche Mittwoch da, dann erst wieder im August. Ihre Kollegin ist zwar auch da, aber unser Kater mag keine Tierärzte. Und TÄ2 kommt mit Herrn von und zu nicht so gut klar.
Freitag würde gehen, aber ich hasse es, an Schützenfest zuhause zu sein. Auf der anderen Seite, ist es meine Katze. Mein allerliebstes Fellknäuel, den ich seit zehn Jahren habe und der mir schon als zwei Hände voll Kätzchen in die Ohren geschnurrt hat.
Ich könnte auch bis August warten und den Knubbel beobachten.

Im Endeffekt haben Mama und ich uns für Freitag entschieden. Dann verpasse ich halt einen Vortrag, den ich gerne hören würde und muss die Schützenkapelle Sonntag Morgen vor meinem Zimmer ertragen.
Aber es ist für Draco besser. Wenn der Tumor gutartig ist, wird es ihm nicht schaden. Ist er bösartig, kann er nicht mehr weiter wachsen.

Und Sorgen mache ich mir so oder so.
Mein kleines Fellnäschen.

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