[Review] Allegiant

Da der Post mögliche Spoiler für die anderen beiden Bände enthalten kann, gibt es vorab eine Warnung (diese hier) und die Bitte, dass das Lesen auf eigene Gefahr erfolgt. Danke! 🙂 (Es ist übrigens das erste Mal, dass ich die Terminologie des Buches auf Deutsch verwende.)

Inhalt
Die Fraktionen haben sich aufgelöst und Fours Mutter Evelyn und die Fraktionslosen sind an der Macht. Sie wollen, dass keiner mehr den Fraktionen angehört, sondern alle gleich für die Gesellschaft arbeiten. Ein erster Schritt in diese Richtung sind Gerichtsverhandlungen für diejenigen, die am Aufruhr beteiligt waren. Aber es gibt auch eine Gruppe von Rebellen, die sich ihnen in den Weg stellen will, weil sie die Fraktionen behalten möchte – diese nennen sich (im Englischen) Allegiant, also die Treuen, oder die Loyalen. Tris, Four und einige ihrer Freunde werden von ihnen auf die andere Seite des Zauns geschickt, wo sie dann auf andere Menschen treffen und feststellen, dass alles, was sie bisher gelernt und erfahren haben, eine Lüge ist. Aber auch diese Lüge ist komplizierter als sie sich hätten ausmalen können. Im Ende müssen sich nicht nur Tris, Four und ihre Freunde für einen Weg entscheiden, sondern Tris muss noch eine sehr schwierige Entscheidung für sich selber treffen, die alles verändern kann.

Was ich so denke:
Der Anfang schleppte sich ein wenig, aber je weiter das Buch voran schritt, desto schneller wurde es. Damit möchte ich nicht sagen, dass es besser und nachvollziehbarer wurde. Tris hat ihre Meinung gefühlt zu oft geändert und hat sich manchmal wie ein zickiger Teenager aufgeführt, nicht wie die Protagonistin, die ich in den letzten beiden Büchern gelernt habe zu mögen.
Interessant ist, dass die Kapitel in relativ konsequentem Wechsel von Tris und Four erzählt werden, was einen Einblick in beide Gedankenwelten erlaubt.
Bin ich mit dem Ende zufrieden? Ich weiß es nicht. Im Gegensatz zu Lissa Price schreit dieses Ende nicht nach einer Fortsetzung. Und aus der Sicht der Autorin ist es ein gutes Ende, ein guter Weg dorthin. Nachvollziehbar. Aus Sicht des Lesers? Meh. Ja, nachvollziehbar. Ja, irgendwie verständlich. Aber nicht mein Lieblingsende. Aber zum Glück auch nicht die Art von Ende, die mir ein ganzes Buch versaut.

Also?
Ein würdiges Ende für die Trilogie, wenn auch nicht ohne Abzüge. Was ich der Autorin anrechne ist, dass sie nicht versucht, sich die Hintertür einer Fortsetzung offen zu halten. Vielleicht habe ich ein wenig mehr zu viel erwartet, aber es kam nicht ganz an die anderen beiden Bücher heran. Trotzdem fand ich es insgesamt nicht schlecht.

Rating:
3,5 von 5 – Hat mir wirklich gut gefallen.

Advertisements

2 Gedanken zu “[Review] Allegiant

  1. Jennifer schreibt:

    Ich hab das Buch erstmal zugeklappt, als das (möchte ja auch nicht spoilern) am Ende passiert hat. Hatte damit gar nicht gerechnet und mich erstmal etwas aufgeregt.
    Aber alles in allem war es irgendwie schon ein erwartetes Ende. Das mit dem Nicht-die-Hintertür-offen-lassen, da stimme ich dir allerdings zu.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s